live aid - die vorbereitungen
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Alle in Anfhrungszeichen aufgefhrten Textteile sind Originalzitate aus Bob Geldof's Autobiographie "So War's". Getreu dem Motto: Bob erzhlt seine eigene Geschichte ...




"Das nchste Mal, wenn Bob eine Idee hat, gehe ich in den Urlaub."
Harvey Goldsmith


"Ich wei selbst nicht, wann die Live-Aid-Idee zum ersten Mal in mir aufkeimte, und ich konnte nicht wissen, dass es die grte Spendenaktion, das grte Fernsehereignis und das gigantischste Konzert der Geschichte werden wrde. Htte ich das von Anfang an geahnt, htte ich wahrscheinlich nie den Nerv gehabt, es durchzuziehen."
Das vorangegangene Band-Aid-Projekt spielte ber acht Millionen Pfund ein. Doch die Berichte und Nachfragen, die aus thiopien und dem Sudan hereinbrachen, machten alsbald klar, dass diese acht Millionen Pfund nicht annhernd ausreichten.

Um es noch mehr zu konkretisieren: In Afrika starben zweiundzwanzig Millionen Menschen den Hungertod und diese acht Millionen Pfund reichten gerade aus, um sie fr 2 Wochen am Leben zu erhalten. Bob war klar, dass er schnell handeln musste. Die Idee, ein bergroes Konzert zu starten erwuchs und nahm schon bald Formen an. Viele seiner Musikerkollegen fanden die Idee auf Anhieb groartig und sagten zu.
Er telefonierte einige Monate herum um die Gren des Popgeschfts fr seine Aktion gewinnen zu knnen. Bands wie Queen, The Who, Eric Clapton, Elton John sagten zu. Seine Liste wuchs an.
Mit Hilfe von Harvey Goldsmith, Englands fhrenden Popveranstalter und Maurice Jones einem ebenso erfolgreichen Veranstalter plante er das Vorhaben. Nachdem sie alle ihre Arbeitsgebiete abgesteckt hatten, berfiel Geldof sie mit de Idee "transatlantische Satellitenschaltung". Sie baute darauf, dass das eine Konzert im Wembley und das andere in den USA stattfinden knne. So knnte man Liveschaltungen via Satellit machen und zwischendurch Spendenaufrufe starten. Die Idee wurde mit einem Seufzer angenommen.

Die Planungen gingen rasant weiter. 50 Bands, "die wichtigsten Rockmusiker der letzten fnfundzwanzig Jahre zusammen auf einer Bhne." Das wrde heien, fr jede Band 15 Minuten was wiederum bedeutet, dass jede Band keine Zeit fr Auf- bzw. Abbau hat. So machte man einen Plan, die Bhne einfach zu teilen: "Auf Bhne A spielt eine Band, whrend auf Bhne C die letzte Band abbaut und auf Bhne B die nchste aufbaut." So sollte es klappen. Vorbereitungen, Telefonate, Diskussionen und kaum ein Mtzchen Schlaf waren von nun an der Alltag von Bob Geldof. Aber die Bemhungen trugen Frchte. Immer mehr groartige Bands sagten zu. Viele Organisationen baten Hilfe an, untersttzten das Projekt. Aber es gab auch geldgierige Leute, die aus allem nur Profit schlagen wollten. Damit hatte Bob natrlich auch zu kmpfen.
Doch seine Redegewandtheit und seine Kunst, die Menschen in seinen Bann zu ziehen, verhalfen ihm dazu, fast alles zu kriegen was er wollte.

Wichtig war auch, dass Spendenaktion whrend des Konzertes laufen mussten. Denn darum ging es letztendlich. Doch auch deren Einrichtung bedarf an Organisation und Untersttzung. Man musste ausserdem noch Fernseh- und Radiostationen organisieren, die die Show bertragen sollten. Bob hatte sich total aufgeopfert. Sein Telefon klingelt ununterbrochen nachts wie tagsber. Er traf Abmachungen, organisierte und redete jedem gut zu. Dabei blieb er selbst ein wenig auf der Strecke. So dass sich letzenendes der Stress auf den Krper legte und Bob am groen Tag hllische Rckenschmerzen erleiden muss.

Doch letzten Endes hatten sich alle Bemhungen gelohnt. Bob hatte eines der grten Hilfsaktionen gestartet und zwar mit dem Mittel, was er beherrschte: die Musik! Und so sollte es ein groartiger Tag werden.


Bill Graham kmmert sich darum, dass alles richtig luft.

Das alles passiert so unwirklich und verschwommen fr Bob.



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